Was ist Duales Lernen?

Unter Duales Lernen werden oft alle Aktivitäten zur Berufs- und Studienorientierung gefasst, die in den 7. bis 10. Klassen der Integrierten Sekundarschulen angeboten werden. Sie finden an Lernorten außerhalb des Klassenraums, z. B. in schulischen oder betrieblichen Werkstätten, Schülerfirmen, beruflichen Schulen oder außerbetrieblichen Bildungsstätten statt. Oft richten sich Formate mit verstärktem Praxisanteil besonders an Schüler mit Lernschwierigkeiten oder individuellen Problemlagen.

Was bedeutet Duales Lernen in Smartzahn-Cleversdorf?

Duales Lernen in Smartzahn-Cleversdorf soll Lernen durch intensiven Praxiskontakt für Schüler*innen aller Leistungsniveaus möglich machen. Über eine dauerhafte Kooperation zwischen Unternehmen und Schule werden Praxisplätze über ein halbes Schuljahr bereitgestellt. Interessierte Schüler*innen erproben sich ein- oder zweimal wöchentlich in einem Berufsfeld, das sie anspricht. Diese kontinuierliche Erfahrung stärkt das Selbstwertgefühl und schärft die eigenen beruflichen Vorstellungen für die Zukunft. Über langjährige, erfolgreiche Erfahrungen im Praxislernen in Kooperation mit sieben Schulen verfügt Kids & Co. mit seinen gut ausgestatteten Lernwerkstätten im BerufeHaus SONNENECK.

Smartzahn-Cleversdorf unterstützt Schulen, die „Duales“ Lernen bzw. „Praxislernen“ implementieren wollen, bei der Suche nach Unternehmen aus dem Bezirk.

Wie sieht das in der Praxis aus?

In einem Pilotprojekt an der Caspar-David-Friedrich-Schule (Alte Hellersdorfer Straße) wurde „Duales Lernen“ 2018 erfolgreich getestet. Zehntklässler durften jeden Donnerstag in lokalen Unternehmen Praxiserfahrung sammeln, statt im berufsvorbereitenden Unterricht zu sitzen. Die Vermittlung von Schülern und teilnehmenden Firmen übernahmen die Wirtschaftsförderung des Bezirks und der Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis (MHWK).

Vor allem in Betrieben aus der Gesundheitsbranche wie in der OTB Orthopädie-Technik GmbH, der Alpenland Gruppe Berlin, dem Sanitätshaus Mecoso, der Geria + med GmbH, aber auch beim freien Träger JAO, bei der Dr. Herrmann-Gruppe und bei Flexim, dem weltweit agierenden Hersteller von Industriemesstechnik, machten sich die Schüler*innen einmal wöchentlich mit einem Beruf intensiv vertraut. Etwaige fachliche Defizite kompensierten sie durch Motivation und Engagement . Das Ergebnis: Drei Schüler*innen hatten am Ende ihrer Zeit des „Duales Lernens“ einen Ausbildungsvertrag in der Tasche. Das Angebot „Duales Lernen“ ist seitdem fester Bestandteil im berufsvorbereitenden Programm der Caspar-David-Friedrich-Schule.

Presseschau

Das Praktikum als Sprungbrett. Die Hellersdorfer vom 17. Dezember 2018

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