Fachpraktikerin Hauswirtschaft beim Pflegewohnzentrum Kaulsdorf Nord

Hallo Elisa, wer bist du und was machst du?
Ich heiße Elisa Wagner, bin 21 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur Fachpraktikerin Hauswirtschaft.

Was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders?
Es ist vielseitig, man arbeitet in den verschiedensten Bereichen. Und die Arbeit mit den Menschen.

Gibt es auch etwas, was dich manchmal stört?
Nein!

Warum bist du gerade im Pflegewohnzentrum Kaulsdorf Nord?
Weil ich hier 4 Wochen Praktikum gemacht habe und weil ich das Unternehmen schon von meiner Familie her kenne. Ich habe vorher auch schon woanders ein Praktikum gemacht, aber hier gefiel es mir am meisten.

Wie sah dein Bildungsweg aus?
Ich war auf einer Grundschule in Brandenburg und habe dann nach dem Umzug nach Berlin auf einer Schule den Schulabschluss nachgeholt. In der Zeit habe ich auch Schülerpraktika gemacht und so bin ich hierher gekommen.

Wem würdest du deinen Beruf empfehlen?
Alle die, die Lust darauf haben, mit Menschen zusammen zu arbeiten, zu Reinigen, zu Kochen oder zu Backen.

Was möchtest du nach deiner Ausbildung machen und welche Erfahrungen werden dir dabei helfen?
Ich würde gern die volle Ausbildung zur Hauswirtschafterin noch dranhängen. Ich habe die Feier eines Kollegen, der in Rente geht, ausgerichtet, daran erinnere ich mich gern zurück.

Willst du mehr über das Unternehmen wissen, bei dem Elisa arbeiten?


vor Ort bei Rübeling + Klar

Ausbildungsbetriebe „live“ erleben und den Azubis über die Schulter schauen? Das geht auch digital. Letzte Woche waren wir beim Dental Labor Rübeling + Klar. Uns hat es so viel Spaß gemacht, dass es bald mit dem nächsten Unternehmen weitergeht.

#unternehmensbesichtigung #ausbildung #handwerk
#digitalisierung #zahntechnik #berufsorientierung


Zahntechnikerinnen bei Rübeling + Klar

Wer seid ihr und was macht ihr beruflich?
Wir sind Svenja Ruhnke und Lena Schulze. Wir arbeiten als Zahntechnikerinnen bei Rübeling + Klar.

Was gefällt euch an eurem Beruf und was stört euch manchmal?
Uns gefällt, dass wir interessante und individuelle Medizinprodukte herstellen, die Patienten nachhaltig glücklich und gesund machen. Und, dass man etwas Kreatives, Handwerkliches und Anspruchsvolles macht.

Da der Kunde im Vordergrund steht, haben viele Arbeiten Priorität. Für eine optimale Versorgung fallen daher Überstunden an, die man aber auch schnell wieder weg bekommt.

Wie sah eurer Bildungsweg aus?
Die Lehre geht 3,5 Jahre und ist eine duale Ausbildung. Man arbeitet hauptsächlich im Betrieb und geht 1-2 Mal in der Woche in die Berufsschule.

Wem würdet ihr euren Beruf empfehlen?
Allen, die gerne handwerklich arbeiten wollen und Freude an der Herstellung von individuellen Medizinprodukten haben.

Was würdet ihr Schüler*innen von heute mit auf ihren Weg geben?
Wenn man Spaß an etwas hat, dann sollte man es ganz unabhängig davon durchzuziehen, was die Meinungen der Freunde und manchmal auch der Familie sind. Zumindest finden wir, dass es immer einen Weg gibt, seine Ziele in Angriff zu nehmen.

Willst du mehr über das Unternehmen wissen, bei dem Lena und Svenja arbeiten?

Schau dir dir die Unternehmensvorstellung von Rübeling + Klar an.


Schüler*innen besuchen Unternehmen im Bezirk.

In der Woche vor den Herbstferien fanden erstmalig die schulübergreifenden Unternehmensbesichtigungen statt. Schüler*innen vom Melanchton-Gymnasium, der Caspar-David-Friedrich-Oberschule, der Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule sowie junge geflüchtete Männer aus dem Projekt Kompetenzradar (bildungsmarkt vulkan & waldenser) haben Einblicke in die berufliche Praxis erhalten und konnten sich über Ausbildungsberufe informieren.

Mit verschiedenen Mitmach-Aktionen (Bäume pflanzen, Kabel-Weitwurf), individuellen Gesprächen und viele Informationen zum Mitnehmen haben sich die Unternehmen präsentiert und bei den Teilnehmer*innen Eindruck hinterlassen. Auch konkrete Vorstellungen und Kontakte für ein Praktikum oder eine Ausbildung haben Schüler*innen und jungen Männer mitnehmen können.

Mit dabei waren: BUG Verkehrsbau SE, Finetech GmbH & Co.KG, Pflegewohnzentrum Kaulsdorf-Nord, Gebäudeservice Wodara GmbH, HPT Elektro GmbH, HVSG Marzahner Tor GmbH, Fachverband Galabau, Thomas Moises Garten - und Landschaftsbau e.K.

Wir planen schon bald weitere Unternehmensbesichtigungen.


Noch Schüler und im Leben schon sieben Bäume gepflanzt.

Mit Thomas Moises und dem Garten- und Landschaftsbau-Dachverband.

Der Jugendclub Joker brauchte Schatten, auf dem angrenzenden Gelände der Caspar-David-Friedrich-Oberschule war noch Platz für Bäume und Schüler*innen hatten Lust, sich als Garten- und Landschaftsbauer auzuprobieren - wenn das alles zusammenkommt, macht Berufsorientierung Spaß und Sinn zugleich. Angeleitet vom erfahrenen Ausbilder Thomas Moises gruben die Schüler*innen Löcher, setzten Zierkirschen ein und lernten mit einem Handbagger Erdlöcher für Stützpfähle auszuheben. Die Arbeit nahm sogar Schulstadtrat Gordon Lemm höchstpersönlich ab und war äußerst zufrieden. Die Schüler*innen waren es offensichtlich auch, denn mindestens drei Teilnehmer bewarben sich gleich um einen Praktikumsplatz bei Moises GaLaBau. Stefan Mingramm vom Fachverband GaLabau Berlin-Brandenburg war ebenfalls vor Ort und lieferte eine lange Liste von Firmen, die im Garten- und Landschaftsbau ausbilden - für alle, die frische Luft, Natur und gutes, solides Handwerk mögen.


Stark, stärker, Starkstrom!

Zum Kräftemessen bei HPT Starkstrom in Eiche.

Jan Seelig führt seine Elektrofirma in eine neue, digitale Zeit. Dafür braucht er Mitarbeiter, die nicht nur fit sind, sondern auch mitdenken und selbständig arbeiten, wenn eine komplette Großbaustelle mit Strom versorgt werden muss. Schüler der Gretel-Bergmann-Oberschule testeten am 5. Oktober auf dem Gelände der HPT Starkstrom GmbH, ob sie den Herausforderungen in dieser sympathischen Firma gewachsen wären: Sie durften Kabel in einem Verteilerkasten anklemmen, die Rekorde der Belegschaft in Kabelweitwurf und Kabelziehen knacken und Stromkästen wie Gewichte stemmen. Wer hier zu einem ganz besonderen Elektroniker ausgebildet wird, bekommt zugewandte Ausbilder, ein tolles Betriebsklima und viele Anreize zum Aufstieg noch gratis dazu.


#smartzahncleversdorfchallenge

Wer postet den coolsten Beitrag über ein Unternehmen oder einen Beruf?
#smartzahncleversdorfchallenge

Wir rufen die Schüler*innen aller Oberschulen in Marzahn-Hellersdorf dazu auf, sich am Online-Wettbewerb #smartzahncleversdorfchallenge zu beteiligen. Setzt Euch aktiv mit Unternehmen und Berufsbildern im Bezirk auseinander und präsentiert Eure Ergebnisse auf Instagram. Kreativität, Teamarbeit und Selbstorganisation sind gefragt: Erstellt Videos, Fotos, Comics und noch vieles mehr! Die besten Beiträge werden prämiert.

Das Format kann im Rahmen der WAT-Unterrichts oder als Projekt umgesetzt werden. Schüler*innen erwerben Wissen über Berufsfelder, Wirtschaftszweige und lokale Unternehmen und können gleichzeitig ihre Medienkompetenz konstruktiv einsetzen und ausbauen.

Wie läuft die Challenge ab?

Aufgabe 1 - Recherche

Schüler*innen arbeiten einzeln oder in Gruppen und wählen ein lokales Unternehmen aus. Sie lernen das Unternehmen und die Berufe durch Besichtigungen und Interviews kennen. Praktischen Input und persönliche Kontakte zu den Unternehmen können sie sich bei den Unternehmensbesichtigungen in der 1. Oktoberwoche holen. Zusätzlich kann vorhandenes Print- und Onlinematerial genutzt werden.

Aufgabe 2 - Präsentation

Schüler*innen entwickeln ein Konzept für die Präsentation des Unternehmens bzw. des Berufsbildes und setzen es dann kreativ um. Denkbar sind Videos, Fotobeiträge, Illustrationen etc. Bis zum 31.11.2020 können die Schüler*innen ihre Ergebnisse unter #smartzahncleversdorfchallenge bei Instagram hochladen und mit @schlaufuchsberlin verlinken.

Aufgabe 3 - And the winner is....

Anschließend kann für alle Beiträge gevotet (60%) werden. Eine Jury vergibt ebenfalls Punkte (40%). Die Sieger*innen erhalten attraktive Preise und ihre Beiträge erscheinen auf diesem Portal.


Projektingenieurin für Bau- und Raumakustik

Hallo Lisa-Marie, wer bist du und was machst du beruflich?

Ich bin Lisa-Marie Ernst und arbeite als Projektingenieurin für Bau- und Raumakustik.

Was gefällt dir an deinem Beruf und was stört dich manchmal?

An meinem Beruf gefällt mir, dass ich viele verschiedene Bearbeitungsfelder habe. Je nachdem wie der Auftrag aussieht, arbeite ich auf unterschiedliche Art und Weise. Mal führe ich Messungen auf Baustellen und in Gebäuden durch, dann wiederum arbeite ich mit unterschiedlichen Berechnungsprogrammen oder baue Räume am Rechner nach und simuliere sie. Aber auch das Schreiben von Berichten über das bearbeitete Projekt gehört dazu. Parallel dazu gibt es immer wieder Sachverhalte, die mit den Projektbeteiligten besprochen werden müssen. Dadurch komme ich auch mit Menschen außerhalb des Büros in Kontakt.

Manchmal stört mich die fehlende Bewegung, weil ich die meiste Zeit am Schreibtisch sitze oder stehe.

Wie sah dein Bildungsweg aus?

Nach Abschluss der Realschule habe ich eine 2-jährige Berufsausbildung im Bereich Gestaltung absolviert. Im Anschluss daran erlangte ich nach einem Jahr die Fachhochschulreife und habe mich dann erstmal für ein freiwilliges ökologisches Jahr entschieden. Anschließend begann ich eine 3-jährige Ausbildung zur Hörgeräte-Akustikerin. Zu guter Letzt studierte ich den Bachelorstudiengang Hörakustik in Lübeck.

Wem würdest du deinen Beruf empfehlen?

Meinen Beruf würde ich natürlich denen empfehlen, die sich für Physik, speziell Akustik, Schall und Messtechnik interessieren. Aber auch denjenigen, die gerne knobeln, pfiffig im Umgang mit Computerprogrammen sind und sich gerne in neue Thematiken einarbeiten.

Was würdest du Schüler*innen von heute mit auf ihren Weg geben?

Gebt euch die Zeit, die ihr braucht. Jeder findet seinen Weg, auch wenn es manchmal länger dauert. Wenn du an dem Punkt bist, wo du sagst „So, wie ich mich entschieden habe, bin ich zufrieden.“, kannst du stolz auf dich sein.

Du willst mehr über das Unternehmen wissen, bei dem Lisa-Marie arbeitet?

Dann schau dir das Profil der Ingenieurgesellschaft BBP Bauconsulting mbH an.