Logopädinnen bei Theraphysia

Logopädinnen bei Theraphysia

Annika und Annemarie sind zwei Logopädinnen aus Überzeugung. Wie sie da hin gekommen sind und wer von euch ihnen unbedingt folgen sollte in diesen so abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Beruf, erfahrt ihr in diesem Video.

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Physiotherapeut bei Theraphysia

Physiotherapeut bei Theraphysia

Christian ist nicht nur Physiotherapeut und Standortleiter in Hermsdorf, sondern hat auch sonst noch so einiges erlebt auf seinem beruflichen Weg. Erfahrt in diesem Video, woher er seine ganze Energie zieht und warum er seinen Traumjob gefunden hat.

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Ergotherapeutinnen bei Theraphysia

Ergotherapeutinnen bei Theraphysia

Pauline hat ihr Studium zur Ergotherapeutin abgeschlossen und arbeitet nun in der interdisziplinären Praxis Theraphysia. Lernt auch die Praxisleitung Jessica kennen und Nicole, die ihre Leidenschaft in der Arbeit mit alten Menschen gefunden hat.

Erfahrt in dieser Jobstory, wieso sie sich für diesen Beruf entschieden haben, wie ihr bisheriger Bildungsweg aussah und wo sie ihre persönlichen Herausforderungen sehen.

Außerdem haben sie ein paar Tipps, die sie Schüler*innen mit auf dem Weg geben möchten.

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2. Runder Tisch - Schule-Wirtschaft

2. Runder Tisch

Schule-Wirtschaft

Thementische: Inhalt und Ergebnisse

Was braucht es, um die Qualität der Schülerpraktika zu erhöhen und die Hemmschwellen für (kleinere) Unternehmen zu minimieren, Schülerpraktika anzubieten?

 

  • Unternehmen sind eingeladen, ihre Kriterien für Praktikanten und Praktikantinnen klarer zu definieren, um ein besseres Matching seitens der Schule anzuleiten.
  • Unternehmen laden Lehrer*innen, Mitglieder der BSO-Teams und die JBA zu Besuchen ein, um sich ein gutes Bild vor Ort machen zu können.
  • Die Schule entwickelt kurz und knapp ein Handout zu den strukturellen Gegebenheiten, welches ihre Schüler*innen den Bewerbungsunterlagen beifügen können. So können Unternehmensvertreter*innen im Vorfeld entscheiden, welcher Schüler, welche Schülerin geeignet ist.
  • Smartzahn-Cleversdorf überarbeitet die Stellenausschreibungen der Praktika so, dass sofort sichtbar ist, welche Ausbildungsinhalte und Berufe hinter den angebotenen Stellen stecken.
  • Die Übersicht der Praktikumszeiten aller Schulen wird von Smartzahn-Cleversdorf aktualisiert und auf dem Portal zur Verfügung gestellt: Zeitliche Übersicht_Schulen_Praktikum (Stand 09/2021).

Welche strukturellen Bedingungen muss das Duale Lernen erfüllen, damit sich möglichst viele Schulen und Unternehmen dafür entscheiden?

  • Schulen und Unternehmen sind dafür offen, das Duale Lernen anzubieten.
  • Vorher müssen individuelle Anforderungen vom Unternehmen (z.B. Mindestalter, PC-Kenntnisse usw.) und strukturelle Gegebenheiten von der Schule (z.B. Zeitraum, Dauer Arbeitstag usw.) klar definiert werden.
  • Eine konkrete Kontaktperson aus der Schule wird dem Unternehmen mitgeteilt und ist für den gesamten Prozess ansprechbar.
  • Zwei Vorschläge zur strukturellen Organisation innerhalb der Schule:
    1. Am Praktikumstag werden in der Schule nur solche Fächer unterrichtet, die einen thematischen Bezug zum Praktikum haben (WPU, WAT, Ethik usw.)
    2. Die Abschlussklassen werden neu zusammengelegt in die Schüler*innen, die sich für das Duale Lernen entscheiden. Der Unterrichtsstoff wird auf 4 Tage verteilt.
  • Niedrige Hemmschwellen zur Teilnahme, alle Schüler*innen sollen Zugang haben, nicht nur Schüler*innen mit erhöhten Förderbedarf.
  • Auf dem Portal Smartzahn-Cleversdorf werden Unternehmen, die das Duale Lernen anbieten, sichtbar dargestellt.

Welche Themen können bearbeitet werden?

Ein Schwerpunkt für das Schuljahr 2020/21 ist Nachhaltigkeit. Besonders „grüne“ Unternehmen oder solche, die es werden wollen und die in umweltsensiblen Bereichen arbeiten, können einbezogen werden. Beispiele: Ein Reinigungsunternehmen möchte Kunden und Mitarbeiter von den Vorteilen biologischer Reinigungsmittel überzeugen – Schüler*innen analysieren sie im Vergleich zu herkömmlichen Mitteln und präsentieren ihre Ergebnisse. Ein Müllentsorger möchte nachhaltiger arbeiten und braucht innovative Ideen für ein technisches oder logistisches Problem.

Aber auch andere Themenbereiche wie Interkulturalität oder Sicherheit sind denkbar. Beispiel: Eine öffentliche Institution benötigt Flucht- und Rettungspläne in mehreren Sprachen. Schüler*innen einer Schule mit interkultureller und sprachlicher Vielfalt erarbeiten die Pläne, konzipieren eine nichtsprachliche Darstellung über Symbole und verfassen Texte in den relevanten Sprachen.

Wie kann ich mitmachen?

Smartzahn-Cleversdorf bringt Unternehmen mit einem Auftrag und Schulen mit Projektinteresse zusammen. Wir suchen für Sie eine geeignete Schule oder einen Auftraggeber. Sprechen Sie uns an! Wir vermitteln den Kontakt zur Koordinierungsstelle an der FU Berlin.

 

Vollständige Projekt-Präsentation

Mehr Informationen über das Projekt in Berlin (u.a. Ablauf, bisherige Partner)

Mehr Informationen über das bundesweite Projekt (Projektbeispiele, Informationsbroschüre)

Impressionen

Mehr Informationen zu dem Format Runder Tisch „Schule-Wirtschaft“


Journalistin bei der Lokalzeitung "Die Hellersdorfer"

Journalistin bei der Lokalzeitung
"Die Hellersdorfer"

Wer bist du und was machst du beruflich?

Mein Name ist Claudia Dressel, ich bin 33 Jahre alt und ein echtes Plattenkind hier aus dem Bezirk. Vor über zehn Jahren habe ich angefangen, für die Lokalzeitung „Die Hellersdorfer“ zu arbeiten – eine kleine Ewigkeit, die sich aber gar nicht so anfühlt, weil jeder Tag anders ist. Am liebsten bin ich mit Stift, Notizblock und Kamera in unseren fünf Ortsteilen unterwegs. Aber neben dem Recherchieren, Schreiben und Fotografieren mache ich noch viele andere Sachen wie Anzeigenkunden werben und betreuen, die Zeitung layouten, „Bürokram“ erledigen oder auch unsere Website und die sozialen Medien mit Inhalten „bespielen“. Es ist halt ein Mini-Verlag und da sind Allround-Qualitäten gefragt. 2019 habe ich „Die Hellersdorfer“ von der langjährigen Eigentümerin Ute Bekeschus übernommen.

Was gefällt dir an deinem Beruf und was stört dich manchmal?

Für mich ist es der schönste Beruf der Welt. Man erlebt und erfährt dabei unfassbar viel und lernt jeden Tag andere Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, Interessen, Ansichten und Geschichten kennen. Diese Begegnungen empfinde ich als total bereichernd. Am Lokaljournalismus gefällt mir die Vielfalt der Themen, die ich bearbeiten darf. Das reicht von der Kaninchenschau des Kleintierzuchtvereins bis hin zu Pressekonferenzen im Rathaus und Interviews mit bekannten Persönlichkeiten.
Was manchmal ein bisschen nervt: Immer und immer wieder über Themen zu berichten, die gefühlt seit Jahren nicht vorangehen. Spontan fallen mir da gerade drei Verkehrsprojekte ein: die Tangentialverbindung Ost (TVO), die Verkehrslösung Mahlsdorf und die Ortsumfahrung Ahrensfelde.

Wie sah dein Bildungsweg aus?

Eigentlich wollte ich Sportjournalistin werden, aber mit meinem 2,2er-Abi hätte ich zwei Semester warten müssen, um an der Uni Hamburg Sportwissenschaften studieren zu können. Also habe ich mich für Kulturwissenschaften an der Viadrina in Frankfurt/Oder mit den Schwerpunkten Literatur und Linguistik entschieden. Mein Praktikum bei der „Hellersdorfer“ in den ersten Semesterferien sollte ursprünglich nur ein paar Wochen dauern. Es ist dann doch etwas länger geworden. Mit dem Bachelor in der Tasche ging es direkt in die Festanstellung. Davor war ich noch ein Vierteljahr Praktikantin bei einer deutschsprachigen Zeitung für Südfrankreich, Monaco und die italienische Riviera.

Wem würdest du deinen Beruf empfehlen?

Ich denke, der Beruf ist etwas für Leute, die neugierig sind und Dinge verstehen wollen. Hilfreich sind sicher auch Spaß am Schreiben, ein Faible für die deutsche Sprache und die Fähigkeit, auf Menschen zu- und einzugehen.

Wer nicht unbedingt von einer Karriere als Lokaljournalist*in träumt (und das tun die wenigsten, aber es kann ein guter Einstieg in den Beruf sein), sollte im Idealfall schon früh für ein bestimmtes Fach brennen: zum Beispiel Politik oder Sport, Geschichte, Wirtschaft, Medizin, Kultur oder auch Soziologie.

Was würdest du Schüler*innen von heute mit auf ihren Weg geben?

Ob euch im Unterricht alles zufliegt oder ihr auch mal eine Drei oder Vier mit nach Hause bringt, ist nicht entscheidend für späteren beruflichen Erfolg und Lebensglück. Jede*r von euch kann bestimmte Dinge besonders gut – innerhalb und außerhalb der Schule. Fragt euch, was euch interessiert, wofür ihr euch begeistert. Probiert euch aus – zum Beispiel bei Praktika, Schüler*innenjobs, Austauschprogrammen, Workshops zur Berufsorientierung, im Ehrenamt etc. Wer sich seiner Stärken (und auch Schwächen) bewusst ist, kann nämlich ganz viel erreichen.

Willst du mehr über das Unternehmen wissen, bei dem Claudia arbeitet?

Dann schau dir das Profil von "Die Hellersdorfer" an.


Duales Studium Bauingenieur bei der BUG Verkehrsbau SE

Duales Studium Bauingenieur bei der BUG Verkehrsbau SE

Hallo Arthur, wer bist du und was machst du?

Hallo, ich bin Arthur Glapiak, 21 Jahre alt und absolviere zurzeit ein Duales Studium zum Bauleiter mit Spezialisierung Gleisbau, das auch eine Facharbeiterausbildung beinhaltet.

Warum hast du dich für ein Duales Studium entschieden und nicht für ein klassisches Studium?

Für das Duale Studium habe ich mich aus drei Gründen entschieden: Erstens lege ich sehr viel Wert auf Praxis, weil ich so ein viel besseres Verständnis für die Theorie und ihre Notwendigkeit entwickeln kann. Hinzu kommt, dass ein Duales Studium aus meiner Sicht sehr zukunftssicher ist und gut auf das spätere Arbeiten vorbereitet. Drittens habe ich gute praktische Fähigkeiten, die bei einem klassischen Studium nicht oder weniger zur Geltung kommen würden.

Wieso gerade bei der BUG Verkehrsbau SE?

Bei der BUG Verkehrsbau SE fühle ich mich sehr wohl. Trotz seiner Größe ist das Unternehmen familiär und pflegt einen sehr guten Umgang mit seinen Angestellten und vor allem den Auszubildenden. Das Arbeitsklima in den Kolonnen ist sehr angenehm. Es wird viel Wert auf die Praxiserfahrung gelegt, um Azubis gut auf ihre Zukunft vorzubereiten. Meiner Erfahrung nach ist das kein Standard bei Unternehmen dieser Größe.

Was gefällt dir an dieser Ausbildung und was stört dich manchmal?

Im ersten Ausbildungsjahr habe ich viel Praxiserfahrung erworben und stehe nun kurz vor dem Start des Studiums. Im letzten Jahr war ich oft auf Baustellen oder in der überbetrieblichen Ausbildung. Ich habe mich bewusst für den Gleisbau entschieden, weil er neben einem spannenden Arbeitsumfeld viel Abwechslung bietet. Dadurch konnte ich in diesem Jahr bereits viel lernen und verschiedene Arbeitsabläufe verstehen. Durch den meist zügigen Baustellenablauf kommt man viel rum.

In meinem ersten Ausbildungsjahr war wegen des Schichtbetriebes – vielleicht auch wegen Corona – die Freizeitplanung etwas schwierig.

Wie sah dein bisheriger Bildungsweg aus?

Ich habe mein Abitur an der Sportschule Potsdam gemacht, bevor ich das Duale Studium begonnen habe.

Was genau machst du im Dualen Studium bei der BUG Verkehrsbau SE?

Die Ausbildung im Betrieb und die überbetriebliche Ausbildung wechselten sich bisher ab. In der überbetrieblichen Ausbildung lernte ich grundlegendes praktisches Wissen wie Pflastern, Mauern, Schalungsbau, Stahlbau, Rohrleitungsbau und auch Gleisbau. Wobei man sagen muss, dass der Gleisbau, der dort vermittelt wird, wesentliche Unterschiede zur eigentlichen Praxis aufweist.

Im Betrieb wurde ich auf vielen verschiedenen Baustellen eingesetzt, lernte so fast alle Gleisbaukolonnen unserer Firma kennen und konnte die Vielfältigkeit des Gleisbaus erfahren: Das reichte vom Auskleiden von Sickergräben mit Rollrasen für die Berliner S-Bahn über die Beseitigung von Wildschäden auf Usedom bis zur Weichenmontage von elf Weichen und circa 2 Kilometer Gleisausbau in Delmenhorst.

Wem würdest du deinen Ausbildungsberuf und das Duale Studium empfehlen?

Ich würde dieses Studium Schülern der Sportschule empfehlen, da sie wegen des Tagespensums (Schule und Training) eine intensive körperliche und geistige Belastung gewohnt sind. Empfehlenswert ist das Studium auch für Jugendliche, denen neben der Theorie die praktische Orientierung sehr wichtig ist.

Was würdest du Schüler*innen mit auf den Weg geben, die einen Ausbildungs- oder Studienplatz finden wollen?

Für meine Entscheidung zum Studium waren die zwei einwöchigen Praktika bei der BUG Verkehrsbau SE sehr hilfreich.

Willst du mehr über das Unternehmen wissen, bei dem Arthur arbeitet?

Dann schau dir das Profil der BUG Gleisbau SE an.


Betriebspraktikum bei der Finetech GmbH & Co. KG - Mechatronik

Betriebspraktikum bei der Finetech GmbH & Co. KG - Mechatronik

Hallo Amélie, wie alt bist du und was machst du?

Ich bin Schülerin der 12. Klasse am Otto-Nagel-Gymnasium in Biesdorf und 17 Jahre alt. Ich habe im Februar 2020 ein freiwilliges Praktikum bei der Finetech GmbH & Co. KG in Berlin-Marzahn im Bereich Modulmontage und Reinraummontage gemacht.

Warum hast du dieses Praktikum gewählt?


Ich habe mich schon immer für Technik interessiert, vor allem für Maschinenbau. Besonders der Beruf der Mechatronikerin hat meine Aufmerksamkeit geweckt, denn die Herstellung der Maschinen und die Tests, die mit ihnen durchgeführt werden, faszinieren mich. Durch das Praktikum wollte ich einen kurzen Einblick in den Berufsalltag und in die Arbeit des Betriebes bekommen.

Wieso gerade Finetech?

Im Juni 2019 besuchte ich das Unternehmen im Rahmen der Veranstaltung „Leben nach dem Abitur“ an meiner Schule. Neben den großen Universitäten wie der TU oder HU konnte man auch Betriebe wie Finetech besichtigen. Nachdem wir einen Rundgang gemacht hatten und das Unternehmen kurz vorgestellt worden war, hatten die Maschinen und Modelle schon mein Interesse geweckt, also habe ich mich nach der Möglichkeit eines Praktikums erkundigt. Ein paar Monate später bewarb ich mich dann für ein einwöchiges Praktikum in den Schulferien und bekam kurze Zeit später die Bestätigung.

Was hast du bei deinem Praktikum bei Finetech genau gemacht?

Mein Praktikum war auf die Bereiche der mechanischen und pneumatischen Modulmontage und die Reinraummontage fokussiert. Die Woche begann mit dem Kommissionieren, Montieren, Anpassen und Prüfen mechanischer, optischer und pneumatischer Module. Hierbei schraubte ich beispielsweise Luftdruckverteiler zusammen und testete ihre Dichte. Am dritten Tag durfte ich einen Blick in den Reinraum werfen, in welchem die fast fertigen Maschinen überprüft und gegebenenfalls Fehler behoben werden. Die letzten zwei Tage waren besonders interessant, da ich beim Bau eines Femto 2 mithelfen durfte und vieles über den Aufbau und die Funktionsweise der einzelnen Bauteile, wie zum Beispiel des X-Y-Z-Positioniertisches, erfuhr.

Was willst du nach dem Abitur machen und wird die Erfahrung aus dem Praktikum dabei hilfreich sein?

Da ich kein großer Fan von Auslandsjahren bin und mich Alternativen wie ein freiwilliges soziales Jahr nicht ansprechen, möchte ich direkt nach der Schule studieren. Dabei habe ich zwei bestimmte Studiengänge im Kopf: Maschinenbau oder Verkehrswesen spezialisiert auf Luft- und Raumfahrttechnik an der TU. Mein Praktikum hat mir bestätigt, in welchen Bereichen meine Stärken liegen, zum Beispiel dass ich mich, wenn es um Montage geht, nicht schlecht anstelle. Mein Interesse für Technik hat sich noch vergrößert. Ob es nun Maschinenbau oder Verkehrswesen wird, weiß ich zwar trotzdem noch nicht genau, aber das Praktikum war auf jeden Fall eine schöne Erfahrung.

Du willst mehr über das Unternehmen wissen, bei dem Amélie ihr Praktikum gemacht hat?

Schau dir das Profil von Finetech an.


Vertriebsleiter*in im Großformatdruck

Vertriebsleiter*in im Großformatdruck

Hallo Christoph, wer bist du und was machst du beruflich?

Guten Tag. Ich bin Christoph Zorn, 33 Jahre alt und komme aus Berlin-Mahlsdorf. Ich bin Vertriebsleiter bei der Großformatdruckerei Primus XL in Hoppegarten.

Mit unseren Druckmaschinen der neuesten Generation bedrucken wir verschiedenste flexible und starre Materialien bis zu einer Druckbreite von 5 Metern und in hochauflösender Druckqualität. Ich kümmere mich um Themen wie Neukundenakquise, die Präsentation des Unternehmens nach Außen, betreue und berate unsere Kunden und sorge dafür, dass die Aufträge nach den Wünschen und Vorstellungen der Kunden umgesetzt werden. Darüber hinaus entwickle ich gemeinsam mit unserer Geschäftsführung Konzepte, wie wir neue Vertriebskanäle nutzen können oder messe den Erfolg der Maßnahmen anhand geeigneter Kennzahlen.

Was gefällt dir an deinem Beruf und was stört dich manchmal?

An meinem Beruf gefällt mir besonders, dass er sehr abwechslungsreich ist und einem die Möglichkeit gibt, viele neue und unterschiedliche Menschen kennenzulernen. Gepaart mit hoher Eigenverantwortung und Kreativität für lösungsorientiertes Arbeiten.

Störend ist eigentlich nur, wenn Kunden/Interessenten „falsche Spielchen“ spielen und man vergebens viel Energie und Arbeit in die jeweiligen Projekte steckt. Aber auch damit lernt man mit der Zeit umzugehen und entwickelt ein Gespür dafür.

Wie sah dein Bildungsweg aus?

Ich habe im Jahr 2006 mein Abitur am Sartre-Gymnasium abgeschlossen und war anschließend 18 Monate bei der Bundeswehr. Nach dieser Zeit habe ich eine IHK-Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann absolviert.

Daraufhin habe ich als Quereinsteiger in der Druck- und Medienbranche angefangen und mich peu á peu etabliert und hochgearbeitet. Ich bin nun mittlerweile seit 10 Jahren in diesem Beruf tätig, davon 2 Jahre als Vertriebsleiter.

Wem würdest du deinen Beruf empfehlen?

Allen aufgeschlossenen Menschen, die grundsätzlich Interesse haben im Vertrieb mit direktem Kundenkontakt zu arbeiten. Ein gewisses technisches Verständnis und Spaß bei der Kalkulation sind empfehlenswert.

Was würdest du Schüler*innen von heute mit auf ihren Weg geben?

Verliert nie den Glauben an euch selbst. Bringt die Basics (Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Fleiß, etc.) mit und dann steht einem erfolgreichen Berufsweg nichts im Wege.

Du willst mehr über das Unternehmen wissen, für das Christoph arbeitet?

Schau dir die Website von Primus XL an.


Lehrer*in für Sport und Geografie

Lehrer*in für Sport und Geografie

Hallo Florian, wer bist du und was machst du beruflich?
Ich heiße Florian Lau und bin Sportlehrer an der Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule in Marzahn-Hellersdorf.

Was gefällt dir an deinem Beruf und was stört dich manchmal?Ich liebe es, Kinder und Jugendliche für Sport und Bewegung zu begeistern. Dadurch kann ich sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen.

Mich stört manchmal, dass Schule oft zu träge ist und streckenweise extrem an den Kräften zehrt.

Wie sah dein Bildungsweg aus?
Ich habe die Tabaluga-Grundschule (jetzt Marcana) besucht, dann bis zur 8. Klasse das Einstein-Gymnasium. Mein Abitur habe ich am Barnim-Gymnasium gemacht.

Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr bei den Marzahner Basket Bären habe ich an der Uni Potsdam Sport und Geografie auf Lehramt studiert.

Wem würdest du deinen Beruf empfehlen?
Allen sportbegeisterten Menschen, die einen wirklichen Unterschied bewirken wollen.

Was würdest du Schüler*innen von heute mit auf ihren Weg geben?
Meinem Schüler-Ich von damals würde ich zu mehr Fokus auf die Selbstorganisation raten. Eine Stunde Konzentration reicht oft, um unnötigen Stress zu vermeiden und gelassener zu werden. Und Junge, kauf dir ’nen vernünftigen Wecker! 😉


Glas- und Gebäudereiniger*in im Bundestag

Glas- und Gebäudereiniger*in im Bundestag

Hallo Ringo, wer bist du und was machst du beruflich?
Hi, ich heiße Ringo Kretzschmar, bin 30 Jahre alt und komme aus Berlin-Hellersdorf. Ich bin Vorarbeiter für die Glasreiniger*innen im deutschen Bundestag.

 

Was gefällt dir an deinem Beruf und was stört dich manchmal?
Ich habe im Sonderteam nach meiner Lehre angefangen. Das Sonderteam kümmert sich um verschiedene Formen der Reinigung wie Grundreinigung, Glasreinigung, Teppichreinigung, Winterdienst oder ähnliches. Da sieht man immer neue Sachen und lernt neue Leute kennen. Momentan arbeite ich im Bundestag. Da hat man geregelte Zeiten und weiß, was man an den nächsten Tagen zu tun hat. Um es auf den Punkt zu bringen: Mir gefällt einfach die Breite an Möglichkeiten, die dieser Beruf mit sich bringt

Was mich stört, sind die Vorurteile, denen man als „Putze“, wie man manchmal genannt wird, noch begegnet. Keiner, der den Beruf nicht gelernt hat, weiß wirklich, was dahinter steckt und was man alles wissen muss. Außerdem ist es ärgerlich, wenn keiner mehr wirklich für die Sauberkeit seines Ladens zahlen will. Es muss schnell gehen, sauber sein und billig – und das ist halt oft nicht machbar.

Wie sah dein Bildungsweg aus?
Ich habe nach der 10. Klasse die Lehre zum Glas- und Gebäudereiniger angefangen und diese dann nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Einen Monat später bin ich zur Bundeswehr gegangen und habe da sechs Monate gedient. Anschließend bin ich zu meiner alten Firma zurückgekehrt und arbeite hier wieder seit 2010.

Wem würdest du deinen Beruf empfehlen?
Empfehlen würde ich ihn Jungs und Mädels, die gerne auch mal in der Höhe oder gerne mit Maschinen arbeiten. Sie sollten nichts dagegen haben, sich auch mal schmutzig zu machen, und sie sollten Teamplayer sein.

Was würdest du Schüler*innen von heute mit auf ihren Weg geben?
Also gerade den Schüler*innen, die nicht immer die besten Noten haben, würde ich mitgeben wollen, dass man mit Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Eigeninitiative ganz viel wettmachen kann und dass man mit diesen Eigenschaften ziemlich sicher seinen Weg gehen wird.

Du willst mehr über das Unternehmen wissen, für das Ringo arbeitet?

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