2. Runder Tisch - Schule-Wirtschaft

Thementische: Inhalt und Ergebnisse

Was braucht es, um die Qualität der Schülerpraktika zu erhöhen und die Hemmschwellen für (kleinere) Unternehmen zu minimieren, Schülerpraktika anzubieten?

 

  • Unternehmen sind eingeladen, ihre Kriterien für Praktikanten und Praktikantinnen klarer zu definieren, um ein besseres Matching seitens der Schule anzuleiten.
  • Unternehmen laden Lehrer*innen, Mitglieder der BSO-Teams und die JBA zu Besuchen ein, um sich ein gutes Bild vor Ort machen zu können.
  • Die Schule entwickelt kurz und knapp ein Handout zu den strukturellen Gegebenheiten, welches ihre Schüler*innen den Bewerbungsunterlagen beifügen können. So können Unternehmensvertreter*innen im Vorfeld entscheiden, welcher Schüler, welche Schülerin geeignet ist.
  • Smartzahn-Cleversdorf überarbeitet die Stellenausschreibungen der Praktika so, dass sofort sichtbar ist, welche Ausbildungsinhalte und Berufe hinter den angebotenen Stellen stecken.
  • Die Übersicht der Praktikumszeiten aller Schulen wird von Smartzahn-Cleversdorf aktualisiert und auf dem Portal zur Verfügung gestellt: Zeitliche Übersicht_Schulen_Praktikum (Stand 09/2021).

Welche strukturellen Bedingungen muss das Duale Lernen erfüllen, damit sich möglichst viele Schulen und Unternehmen dafür entscheiden?

 

  • Schulen und Unternehmen sind dafür offen, das Duale Lernen anzubieten.
  • Vorher müssen individuelle Anforderungen vom Unternehmen (z.B. Mindestalter, PC-Kenntnisse usw.) und strukturelle Gegebenheiten von der Schule (z.B. Zeitraum, Dauer Arbeitstag usw.) klar definiert werden.
  • Eine konkrete Kontaktperson aus der Schule wird dem Unternehmen mitgeteilt und ist für den gesamten Prozess ansprechbar.
  • Zwei Vorschläge zur strukturellen Organisation innerhalb der Schule:
    1. Am Praktikumstag werden in der Schule nur solche Fächer unterrichtet, die einen thematischen Bezug zum Praktikum haben (WPU, WAT, Ethik usw.)
    2. Die Abschlussklassen werden neu zusammengelegt in die Schüler*innen, die sich für das Duale Lernen entscheiden. Der Unterrichtsstoff wird auf 4 Tage verteilt.
  • Niedrige Hemmschwellen zur Teilnahme, alle Schüler*innen sollen Zugang haben, nicht nur Schüler*innen mit erhöhten Förderbedarf.
  • Auf dem Portal Smartzahn-Cleversdorf werden Unternehmen, die das Duale Lernen anbieten, sichtbar dargestellt.

Welche Themen können bearbeitet werden?

Ein Schwerpunkt für das Schuljahr 2020/21 ist Nachhaltigkeit. Besonders „grüne“ Unternehmen oder solche, die es werden wollen und die in umweltsensiblen Bereichen arbeiten, können einbezogen werden. Beispiele: Ein Reinigungsunternehmen möchte Kunden und Mitarbeiter von den Vorteilen biologischer Reinigungsmittel überzeugen – Schüler*innen analysieren sie im Vergleich zu herkömmlichen Mitteln und präsentieren ihre Ergebnisse. Ein Müllentsorger möchte nachhaltiger arbeiten und braucht innovative Ideen für ein technisches oder logistisches Problem.

Aber auch andere Themenbereiche wie Interkulturalität oder Sicherheit sind denkbar. Beispiel: Eine öffentliche Institution benötigt Flucht- und Rettungspläne in mehreren Sprachen. Schüler*innen einer Schule mit interkultureller und sprachlicher Vielfalt erarbeiten die Pläne, konzipieren eine nichtsprachliche Darstellung über Symbole und verfassen Texte in den relevanten Sprachen.

Wie kann ich mitmachen?

Smartzahn-Cleversdorf bringt Unternehmen mit einem Auftrag und Schulen mit Projektinteresse zusammen. Wir suchen für Sie eine geeignete Schule oder einen Auftraggeber. Sprechen Sie uns an! Wir vermitteln den Kontakt zur Koordinierungsstelle an der FU Berlin.

 

Vollständige Projekt-Präsentation

Mehr Informationen über das Projekt in Berlin (u.a. Ablauf, bisherige Partner)

Mehr Informationen über das bundesweite Projekt (Projektbeispiele, Informationsbroschüre)

Impressionen

Mehr Informationen zu dem Format Runder Tisch „Schule-Wirtschaft“


Runder Tisch Schule.Wirtschaft

Die Initiative Smartzahn-Cleversdorf hat sich u.a. zum Ziel gesetzt, Akteure aus Schule und Unternehmen im Bezirk stärker miteinander zu vernetzen.

Bei den Runden Tischen Schule.Wirtschaft kommen Vertreter*innen aller Marzahn-Helllersdorfer Oberschulen, Vertreter*innen aus der lokalen Wirtschaft und weiteren Interessengruppen (Bezirkselternausschuss, Jugendberufsagentur, Bildungsträger und anderen Bildungsinitiativen) zusammen, um sich zu aktuellen Themen und Ideen auszutauschen und bestehende Formate weiterzuentwickeln.

Wann finden die nächsten Termine statt?

Auf der Eventseite werden aktuelle Termine veröffentlicht. Schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie von uns über Termine informiert werden möchten. So können Sie die nächste Veranstaltung nicht verpassen.

Was waren Inhalte vergangener NetzwerkveranstaltungenI

Nach zwei erfolgreichen Veranstaltung am 03.09.2020 in der Aula des Otto Nagel Gymnasium und 09.09.2020 im BIZ – Bezirkliches Informationszentrum haben wir die Ergebnisse der Austauschrunden zusammengefasst.

Die Dokumentation der Kick-Off-Veranstaltung protokolliert gewünschte Schwerpunkte für das Projekt, die von den Teilnehmenden benannt und wurden.


Unser Besuch bei der PIN AG

Bezahltes Fitnesstraining – wo gibt´s denn so was? Bei der PIN AG!!

Wir waren zu Besuch bei Frau Erdenberger (Ausbildungsleiterin) und Frau Gonska (Auszubildende) und haben uns erklären lassen, wie es möglich ist, durchschnittlich 700 Sendungen am Tag zuzustellen. Wir haben erfahren, wie ein Depot organisiert ist, wo ein Zusteller aufs Klo geht und was ein Auszubildender als Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen eigentlich noch mitbringen sollte als reine Muskelkraft.

Wer beim Live-Stream nicht dabei war, kann sie hier das aufgezeichnete Video anschauen. Viel Spaß dabei.

Alle Informationen zur Ausbildung findest du auf der Karriereseite der PIN AG:
www.pin-ag.de/jobs-karriere

Wenn der Beruf als Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen genau das Richtige für dich ist, kannst du dich direkt online auf einen Ausbildungsplatz bewerben.

Ausbildungsplätze bei der PIN AG

Unser Besuch bei der Alpenland Gruppe Berlin in Biesdorf

Wir waren zu Besuch bei der Alpenland-Gruppe in Biesdorf, einem Anbieter für Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen im Alter, und haben mit Frau Rose und Frau Krakow über das Unternehmen, dem vielfältigen Beruf der Pflegefachkraft und den Ausbildungsmöglichkeiten gesprochen.

Wir wissen nun, dass Einfühlungsvermögen, Pünktlichkeit und Verantwortungsbereitschaft wichtige Voraussetzungen für den Beruf sind. Dass Sport und Anatomie als wichtige Unterrichtsbausteine auf dem Stundenplan der Berufsschule stehen und was es mit dem „Spritzenschein“ auf sich hat. Außerdem haben wir erfahren, welche Verdienstmöglichkeiten es während und nach der Ausbildung gibt und wie man sich am besten bei der Alpenland-Gruppe bewerben kann.

Wer beim Live-Stream nicht dabei war, kann sich hier das aufgezeichnete Video anschauen. Viel Spaß dabei.

Alle Informationen zur Ausbildung findest du auf der Karriereseite der Alpenland Gruppe Berlin:
www.team-alpenland.de

Um herauszufinden, ob der Beruf als Pflegefachkraft etwas für dich ist, solltest du unbedingt vorher ein Praktikum machen. Hier kannst du dich online bewerben.

Praktikum

vor Ort bei Rübeling + Klar

Ausbildungsbetriebe „live“ erleben und den Azubis über die Schulter schauen? Das geht auch digital. Letzte Woche waren wir beim Dental Labor Rübeling + Klar. Uns hat es so viel Spaß gemacht, dass es bald mit dem nächsten Unternehmen weitergeht.

#unternehmensbesichtigung #ausbildung #handwerk
#digitalisierung #zahntechnik #berufsorientierung


Schüler*innen besuchen Unternehmen im Bezirk.

In der Woche vor den Herbstferien fanden erstmalig die schulübergreifenden Unternehmensbesichtigungen statt. Schüler*innen vom Melanchton-Gymnasium, der Caspar-David-Friedrich-Oberschule, der Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule sowie junge geflüchtete Männer aus dem Projekt Kompetenzradar (bildungsmarkt vulkan & waldenser) haben Einblicke in die berufliche Praxis erhalten und konnten sich über Ausbildungsberufe informieren.

Mit verschiedenen Mitmach-Aktionen (Bäume pflanzen, Kabel-Weitwurf), individuellen Gesprächen und viele Informationen zum Mitnehmen haben sich die Unternehmen präsentiert und bei den Teilnehmer*innen Eindruck hinterlassen. Auch konkrete Vorstellungen und Kontakte für ein Praktikum oder eine Ausbildung haben Schüler*innen und jungen Männer mitnehmen können.

Mit dabei waren: BUG Verkehrsbau SE, Finetech GmbH & Co.KG, Pflegewohnzentrum Kaulsdorf-Nord, Gebäudeservice Wodara GmbH, HPT Elektro GmbH, HVSG Marzahner Tor GmbH, Fachverband Galabau, Thomas Moises Garten - und Landschaftsbau e.K.

Wir planen schon bald weitere Unternehmensbesichtigungen.


Noch Schüler und im Leben schon sieben Bäume gepflanzt.

Mit Thomas Moises und dem Garten- und Landschaftsbau-Dachverband.

Der Jugendclub Joker brauchte Schatten, auf dem angrenzenden Gelände der Caspar-David-Friedrich-Oberschule war noch Platz für Bäume und Schüler*innen hatten Lust, sich als Garten- und Landschaftsbauer auzuprobieren - wenn das alles zusammenkommt, macht Berufsorientierung Spaß und Sinn zugleich. Angeleitet vom erfahrenen Ausbilder Thomas Moises gruben die Schüler*innen Löcher, setzten Zierkirschen ein und lernten mit einem Handbagger Erdlöcher für Stützpfähle auszuheben. Die Arbeit nahm sogar Schulstadtrat Gordon Lemm höchstpersönlich ab und war äußerst zufrieden. Die Schüler*innen waren es offensichtlich auch, denn mindestens drei Teilnehmer bewarben sich gleich um einen Praktikumsplatz bei Moises GaLaBau. Stefan Mingramm vom Fachverband GaLabau Berlin-Brandenburg war ebenfalls vor Ort und lieferte eine lange Liste von Firmen, die im Garten- und Landschaftsbau ausbilden - für alle, die frische Luft, Natur und gutes, solides Handwerk mögen.


Stark, stärker, Starkstrom!

Zum Kräftemessen bei HPT Starkstrom in Eiche.

Jan Seelig führt seine Elektrofirma in eine neue, digitale Zeit. Dafür braucht er Mitarbeiter, die nicht nur fit sind, sondern auch mitdenken und selbständig arbeiten, wenn eine komplette Großbaustelle mit Strom versorgt werden muss. Schüler der Gretel-Bergmann-Oberschule testeten am 5. Oktober auf dem Gelände der HPT Starkstrom GmbH, ob sie den Herausforderungen in dieser sympathischen Firma gewachsen wären: Sie durften Kabel in einem Verteilerkasten anklemmen, die Rekorde der Belegschaft in Kabelweitwurf und Kabelziehen knacken und Stromkästen wie Gewichte stemmen. Wer hier zu einem ganz besonderen Elektroniker ausgebildet wird, bekommt zugewandte Ausbilder, ein tolles Betriebsklima und viele Anreize zum Aufstieg noch gratis dazu.


"Leben nach dem Abitur" an der Ernst-Haeckel-Oberschule | 03.12. & 05.12.2019

Wie geht es weiter nach dem Abitur? Welche Möglichkeiten bieten sich mir? Antworten auf diese Fragen konnten die Schüler*innen der Jahrgänge 12 und 13 der Ernst-Haeckel-Oberschule bei der zweitägigen Veranstaltung zum "Leben nach dem Abitur" finden.

Uni- und Firmenbesuche am 03.12.2019

Am 03.12. standen Uni- und Firmenbesuche auf dem Programm. Die Schüler*innen konnten aus den Firmen PrimusXL (Digitaldruckerei) und Marzahner Tor (Wohnungsbaugenossenschaft) wählen und sich über die Berufsbilder informieren, die in den Firmen angesiedelt sind. Diejenigen, die studieren wollen, besichtigten die Humboldt-Universität zu Berlin bzw. Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und erkundeten Campus und Werkstätten. Die Schüler*innen verbrachten einen Tag außerhalb der Schule und begaben sich in die Unternehmen und Hochschulen.

Vorträge in den Schulen am 05.12.2019

Zwei Tage später kam dann die Praxis in die Schule. Nachdem die Interessen der Schüler*innen vorab abgefragt wurden, entstand ein Portfolio aus 16 Vorträgen in 4 Blöcken. Die Schüler*innen konnten sich daher ihren individuellen Stundenplan aus vier Blöcken wählen und sich zu Ausbildungsberufen, Studiengängen, Initiativen oder allgemeinen Themen (wie dem Prozess der Studienwahl oder der Studienfinanzierung) informieren. Das besondere dabei: Die Vorträge wurden durch junge Menschen aus Marzahn-Hellersdorf gehalten, die noch vor kurzem selbst ihr Abitur im Bezirk gemacht werden. Wie es danach für sie weiterging berichteten sie authentisch und gaben den den Schüler*innen einen realen Einblick in das "Leben nach dem Abitur". So kamen Themen wie die Ausbildung als Erzieher*in, der Gesundheitswirtschaft oder der Polizei genauso zum Tragen wie Studiengänge wie soziale Arbeit, Wirtschaftsingenieurwesen oder Biotechnologie.


Kick-off-Veranstaltung | 10.12.2019

Am 10.12.2019 um 15:30 Uhr wurde unsere Initiative „SMARTzahn-CLEVERsdorf“ feierlich eröffnet. Gemeinsam mit dem Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis und der Wirtschaftsförderung setzen wir uns dafür ein, den Schüler*innen Marzahn-Hellersdorfs den Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf zu erleichtern und somit Schule und lokale Wirtschaft enger zusammenzubringen. Im Bezirklichen Informationszentrum fanden sich Vertreter*innen aller Marzahn-Helllersdorfer Oberschulen, Vertreter*innen aus der lokalen Wirtschaft und weiteren Interessengruppen (Bezirkselternausschuss, Jugendberufsagentur, Bildungsträger und anderen Bildungsinitiativen) zusammen, um bestehende Formate weiterzuentwickeln, Ideen auszutauschen und sich zu vernetzen.

Formate, die für echte Praxisnähe sorgen

Ziel der Initiative ist es Formate zu entwickeln, die Schüler*innen einen praxisnahen und realistischen Eindruck der Berufswelt vermitteln. Dazu werden systematisch lokale Unternehmen eingebunden, um somit Hemmschwellen der Kontaktaufnahme und Barrieren des Übergangs in die Berufswelt abzusenken. Bestehende Informationsbarrieren zwischen Schulen und Unternehmen werden dabei sowohl durch die Formate an Schulen im Bezirk, als auch durch die für die Initiative eingestellten Bildungslandschaftsmanagerinnen Julia Friedrich und Manja Finnberg überwunden. Die Bildungslandschaftsmanagerinnen transportieren Informationen über Interessen, Termine, Zielgruppen, Angebote von Schulen an Unternehmen und andersherum. Sie bilden die Schnittstelle, die den Informationstransfer zwischen den beiden Welten sicherstellen.

Online-Portal als digitale Schnittstelle

Als digitale Schnittstelle zwischen Schulen und Unternehmen entwickeln wir in der Initiative ein Online-Portal mit einer Stellenbörse für lokaler Unternehmen sowie einem Serviceportal, welches Informationen und Ansprechpartner*innen zu verschiedensten Themen transparent darstellt. In der Stellenbörse werden insbesondere Stellen veröffentlicht, die für Schüler*innen und Absolventen von Bedeutung sind. Über diese Praktikums- und Azubistellen sowie Werkstudentierenden- und Ferienjobs können junge Menschen einen einfachen Zugang zur Arbeitswelt finden.

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