Betriebspraktikum bei der Finetech GmbH & Co. KG - Mechatronik

Betriebspraktikum bei der Finetech GmbH & Co. KG - Mechatronik

Hallo Amélie, wie alt bist du und was machst du?

Ich bin Schülerin der 12. Klasse am Otto-Nagel-Gymnasium in Biesdorf und 17 Jahre alt. Ich habe im Februar 2020 ein freiwilliges Praktikum bei der Finetech GmbH & Co. KG in Berlin-Marzahn im Bereich Modulmontage und Reinraummontage gemacht.

Warum hast du dieses Praktikum gewählt?


Ich habe mich schon immer für Technik interessiert, vor allem für Maschinenbau. Besonders der Beruf der Mechatronikerin hat meine Aufmerksamkeit geweckt, denn die Herstellung der Maschinen und die Tests, die mit ihnen durchgeführt werden, faszinieren mich. Durch das Praktikum wollte ich einen kurzen Einblick in den Berufsalltag und in die Arbeit des Betriebes bekommen.

Wieso gerade Finetech?

Im Juni 2019 besuchte ich das Unternehmen im Rahmen der Veranstaltung „Leben nach dem Abitur“ an meiner Schule. Neben den großen Universitäten wie der TU oder HU konnte man auch Betriebe wie Finetech besichtigen. Nachdem wir einen Rundgang gemacht hatten und das Unternehmen kurz vorgestellt worden war, hatten die Maschinen und Modelle schon mein Interesse geweckt, also habe ich mich nach der Möglichkeit eines Praktikums erkundigt. Ein paar Monate später bewarb ich mich dann für ein einwöchiges Praktikum in den Schulferien und bekam kurze Zeit später die Bestätigung.

Was hast du bei deinem Praktikum bei Finetech genau gemacht?

Mein Praktikum war auf die Bereiche der mechanischen und pneumatischen Modulmontage und die Reinraummontage fokussiert. Die Woche begann mit dem Kommissionieren, Montieren, Anpassen und Prüfen mechanischer, optischer und pneumatischer Module. Hierbei schraubte ich beispielsweise Luftdruckverteiler zusammen und testete ihre Dichte. Am dritten Tag durfte ich einen Blick in den Reinraum werfen, in welchem die fast fertigen Maschinen überprüft und gegebenenfalls Fehler behoben werden. Die letzten zwei Tage waren besonders interessant, da ich beim Bau eines Femto 2 mithelfen durfte und vieles über den Aufbau und die Funktionsweise der einzelnen Bauteile, wie zum Beispiel des X-Y-Z-Positioniertisches, erfuhr.

Was willst du nach dem Abitur machen und wird die Erfahrung aus dem Praktikum dabei hilfreich sein?

Da ich kein großer Fan von Auslandsjahren bin und mich Alternativen wie ein freiwilliges soziales Jahr nicht ansprechen, möchte ich direkt nach der Schule studieren. Dabei habe ich zwei bestimmte Studiengänge im Kopf: Maschinenbau oder Verkehrswesen spezialisiert auf Luft- und Raumfahrttechnik an der TU. Mein Praktikum hat mir bestätigt, in welchen Bereichen meine Stärken liegen, zum Beispiel dass ich mich, wenn es um Montage geht, nicht schlecht anstelle. Mein Interesse für Technik hat sich noch vergrößert. Ob es nun Maschinenbau oder Verkehrswesen wird, weiß ich zwar trotzdem noch nicht genau, aber das Praktikum war auf jeden Fall eine schöne Erfahrung.

Du willst mehr über das Unternehmen wissen, bei dem Amélie ihr Praktikum gemacht hat?

Schau dir das Profil von Finetech an.


Vertriebsleiter*in im Großformatdruck

Vertriebsleiter*in im Großformatdruck

Hallo Christoph, wer bist du und was machst du beruflich?

Guten Tag. Ich bin Christoph Zorn, 33 Jahre alt und komme aus Berlin-Mahlsdorf. Ich bin Vertriebsleiter bei der Großformatdruckerei Primus XL in Hoppegarten.

Mit unseren Druckmaschinen der neuesten Generation bedrucken wir verschiedenste flexible und starre Materialien bis zu einer Druckbreite von 5 Metern und in hochauflösender Druckqualität. Ich kümmere mich um Themen wie Neukundenakquise, die Präsentation des Unternehmens nach Außen, betreue und berate unsere Kunden und sorge dafür, dass die Aufträge nach den Wünschen und Vorstellungen der Kunden umgesetzt werden. Darüber hinaus entwickle ich gemeinsam mit unserer Geschäftsführung Konzepte, wie wir neue Vertriebskanäle nutzen können oder messe den Erfolg der Maßnahmen anhand geeigneter Kennzahlen.

Was gefällt dir an deinem Beruf und was stört dich manchmal?

An meinem Beruf gefällt mir besonders, dass er sehr abwechslungsreich ist und einem die Möglichkeit gibt, viele neue und unterschiedliche Menschen kennenzulernen. Gepaart mit hoher Eigenverantwortung und Kreativität für lösungsorientiertes Arbeiten.

Störend ist eigentlich nur, wenn Kunden/Interessenten „falsche Spielchen“ spielen und man vergebens viel Energie und Arbeit in die jeweiligen Projekte steckt. Aber auch damit lernt man mit der Zeit umzugehen und entwickelt ein Gespür dafür.

Wie sah dein Bildungsweg aus?

Ich habe im Jahr 2006 mein Abitur am Sartre-Gymnasium abgeschlossen und war anschließend 18 Monate bei der Bundeswehr. Nach dieser Zeit habe ich eine IHK-Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann absolviert.

Daraufhin habe ich als Quereinsteiger in der Druck- und Medienbranche angefangen und mich peu á peu etabliert und hochgearbeitet. Ich bin nun mittlerweile seit 10 Jahren in diesem Beruf tätig, davon 2 Jahre als Vertriebsleiter.

Wem würdest du deinen Beruf empfehlen?

Allen aufgeschlossenen Menschen, die grundsätzlich Interesse haben im Vertrieb mit direktem Kundenkontakt zu arbeiten. Ein gewisses technisches Verständnis und Spaß bei der Kalkulation sind empfehlenswert.

Was würdest du Schüler*innen von heute mit auf ihren Weg geben?

Verliert nie den Glauben an euch selbst. Bringt die Basics (Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Fleiß, etc.) mit und dann steht einem erfolgreichen Berufsweg nichts im Wege.

Du willst mehr über das Unternehmen wissen, für das Christoph arbeitet?

Schau dir die Website von Primus XL an.


Lehrer*in für Sport und Geografie

Lehrer*in für Sport und Geografie

Hallo Florian, wer bist du und was machst du beruflich?
Ich heiße Florian Lau und bin Sportlehrer an der Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule in Marzahn-Hellersdorf.

Was gefällt dir an deinem Beruf und was stört dich manchmal?Ich liebe es, Kinder und Jugendliche für Sport und Bewegung zu begeistern. Dadurch kann ich sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen.

Mich stört manchmal, dass Schule oft zu träge ist und streckenweise extrem an den Kräften zehrt.

Wie sah dein Bildungsweg aus?
Ich habe die Tabaluga-Grundschule (jetzt Marcana) besucht, dann bis zur 8. Klasse das Einstein-Gymnasium. Mein Abitur habe ich am Barnim-Gymnasium gemacht.

Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr bei den Marzahner Basket Bären habe ich an der Uni Potsdam Sport und Geografie auf Lehramt studiert.

Wem würdest du deinen Beruf empfehlen?
Allen sportbegeisterten Menschen, die einen wirklichen Unterschied bewirken wollen.

Was würdest du Schüler*innen von heute mit auf ihren Weg geben?
Meinem Schüler-Ich von damals würde ich zu mehr Fokus auf die Selbstorganisation raten. Eine Stunde Konzentration reicht oft, um unnötigen Stress zu vermeiden und gelassener zu werden. Und Junge, kauf dir ’nen vernünftigen Wecker! 😉


Glas- und Gebäudereiniger*in im Bundestag

Glas- und Gebäudereiniger*in im Bundestag

Hallo Ringo, wer bist du und was machst du beruflich?
Hi, ich heiße Ringo Kretzschmar, bin 30 Jahre alt und komme aus Berlin-Hellersdorf. Ich bin Vorarbeiter für die Glasreiniger*innen im deutschen Bundestag.

 

Was gefällt dir an deinem Beruf und was stört dich manchmal?
Ich habe im Sonderteam nach meiner Lehre angefangen. Das Sonderteam kümmert sich um verschiedene Formen der Reinigung wie Grundreinigung, Glasreinigung, Teppichreinigung, Winterdienst oder ähnliches. Da sieht man immer neue Sachen und lernt neue Leute kennen. Momentan arbeite ich im Bundestag. Da hat man geregelte Zeiten und weiß, was man an den nächsten Tagen zu tun hat. Um es auf den Punkt zu bringen: Mir gefällt einfach die Breite an Möglichkeiten, die dieser Beruf mit sich bringt

Was mich stört, sind die Vorurteile, denen man als „Putze“, wie man manchmal genannt wird, noch begegnet. Keiner, der den Beruf nicht gelernt hat, weiß wirklich, was dahinter steckt und was man alles wissen muss. Außerdem ist es ärgerlich, wenn keiner mehr wirklich für die Sauberkeit seines Ladens zahlen will. Es muss schnell gehen, sauber sein und billig – und das ist halt oft nicht machbar.

Wie sah dein Bildungsweg aus?
Ich habe nach der 10. Klasse die Lehre zum Glas- und Gebäudereiniger angefangen und diese dann nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Einen Monat später bin ich zur Bundeswehr gegangen und habe da sechs Monate gedient. Anschließend bin ich zu meiner alten Firma zurückgekehrt und arbeite hier wieder seit 2010.

Wem würdest du deinen Beruf empfehlen?
Empfehlen würde ich ihn Jungs und Mädels, die gerne auch mal in der Höhe oder gerne mit Maschinen arbeiten. Sie sollten nichts dagegen haben, sich auch mal schmutzig zu machen, und sie sollten Teamplayer sein.

Was würdest du Schüler*innen von heute mit auf ihren Weg geben?
Also gerade den Schüler*innen, die nicht immer die besten Noten haben, würde ich mitgeben wollen, dass man mit Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Eigeninitiative ganz viel wettmachen kann und dass man mit diesen Eigenschaften ziemlich sicher seinen Weg gehen wird.

Du willst mehr über das Unternehmen wissen, für das Ringo arbeitet?

Dann schau dir die Website von RK Gebäudeservice GmbH an.


"Leben nach dem Abitur" an der Ernst-Haeckel-Oberschule | 03.12. & 05.12.2019

"Leben nach dem Abitur" an der Ernst-Haeckel-Oberschule | 03.12. & 05.12.2019

Wie geht es weiter nach dem Abitur? Welche Möglichkeiten bieten sich mir? Antworten auf diese Fragen konnten die Schüler*innen der Jahrgänge 12 und 13 der Ernst-Haeckel-Oberschule bei der zweitägigen Veranstaltung zum „Leben nach dem Abitur“ finden.

Uni- und Firmenbesuche am 03.12.2019

Am 03.12. standen Uni- und Firmenbesuche auf dem Programm. Die Schüler*innen konnten aus den Firmen PrimusXL (Digitaldruckerei) und Marzahner Tor (Wohnungsbaugenossenschaft) wählen und sich über die Berufsbilder informieren, die in den Firmen angesiedelt sind. Diejenigen, die studieren wollen, besichtigten die Humboldt-Universität zu Berlin bzw. Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und erkundeten Campus und Werkstätten. Die Schüler*innen verbrachten einen Tag außerhalb der Schule und begaben sich in die Unternehmen und Hochschulen.

Vorträge in den Schulen am 05.12.2019

Zwei Tage später kam dann die Praxis in die Schule. Nachdem die Interessen der Schüler*innen vorab abgefragt wurden, entstand ein Portfolio aus 16 Vorträgen in 4 Blöcken. Die Schüler*innen konnten sich daher ihren individuellen Stundenplan aus vier Blöcken wählen und sich zu Ausbildungsberufen, Studiengängen, Initiativen oder allgemeinen Themen (wie dem Prozess der Studienwahl oder der Studienfinanzierung) informieren. Das besondere dabei: Die Vorträge wurden durch junge Menschen aus Marzahn-Hellersdorf gehalten, die noch vor kurzem selbst ihr Abitur im Bezirk gemacht werden. Wie es danach für sie weiterging berichteten sie authentisch und gaben den den Schüler*innen einen realen Einblick in das „Leben nach dem Abitur“. So kamen Themen wie die Ausbildung als Erzieher*in, der Gesundheitswirtschaft oder der Polizei genauso zum Tragen wie Studiengänge wie soziale Arbeit, Wirtschaftsingenieurwesen oder Biotechnologie.


Kick-off-Veranstaltung | 10.12.2019

Kick-off-Veranstaltung

am 10.12.2019

Am 10.12.2019 um 15:30 Uhr wurde unsere Initiative „SMARTzahn-CLEVERsdorf“ feierlich eröffnet. Gemeinsam mit dem Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis und der Wirtschaftsförderung setzen wir uns dafür ein, den Schüler*innen Marzahn-Hellersdorfs den Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf zu erleichtern und somit Schule und lokale Wirtschaft enger zusammenzubringen. Im Bezirklichen Informationszentrum fanden sich Vertreter*innen aller Marzahn-Helllersdorfer Oberschulen, Vertreter*innen aus der lokalen Wirtschaft und weiteren Interessengruppen (Bezirkselternausschuss, Jugendberufsagentur, Bildungsträger und anderen Bildungsinitiativen) zusammen, um bestehende Formate weiterzuentwickeln, Ideen auszutauschen und sich zu vernetzen.

Formate, die für echte Praxisnähe sorgen

Ziel der Initiative ist es Formate zu entwickeln, die Schüler*innen einen praxisnahen und realistischen Eindruck der Berufswelt vermitteln. Dazu werden systematisch lokale Unternehmen eingebunden, um somit Hemmschwellen der Kontaktaufnahme und Barrieren des Übergangs in die Berufswelt abzusenken. Bestehende Informationsbarrieren zwischen Schulen und Unternehmen werden dabei sowohl durch die Formate an Schulen im Bezirk, als auch durch die für die Initiative eingestellten Bildungslandschaftsmanagerinnen Julia Friedrich und Manja Finnberg überwunden. Die Bildungslandschaftsmanagerinnen transportieren Informationen über Interessen, Termine, Zielgruppen, Angebote von Schulen an Unternehmen und andersherum. Sie bilden die Schnittstelle, die den Informationstransfer zwischen den beiden Welten sicherstellen.

Online-Portal als digitale Schnittstelle

Als digitale Schnittstelle zwischen Schulen und Unternehmen entwickeln wir in der Initiative ein Online-Portal mit einer Stellenbörse für lokaler Unternehmen sowie einem Serviceportal, welches Informationen und Ansprechpartner*innen zu verschiedensten Themen transparent darstellt. In der Stellenbörse werden insbesondere Stellen veröffentlicht, die für Schüler*innen und Absolventen von Bedeutung sind. Über diese Praktikums- und Azubistellen sowie Werkstudentierenden- und Ferienjobs können junge Menschen einen einfachen Zugang zur Arbeitswelt finden.


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Das Projekt Smartzahn-Cleversdorf wird gefördert durch:

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