Unser Besuch bei der Alpenland Gruppe Berlin in Biesdorf

Wir waren zu Besuch bei der Alpenland-Gruppe in Biesdorf, einem Anbieter für Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen im Alter, und haben mit Frau Rose und Frau Krakow über das Unternehmen, dem vielfältigen Beruf der Pflegefachkraft und den Ausbildungsmöglichkeiten gesprochen.

Wir wissen nun, dass Einfühlungsvermögen, Pünktlichkeit und Verantwortungsbereitschaft wichtige Voraussetzungen für den Beruf sind. Dass Sport und Anatomie als wichtige Unterrichtsbausteine auf dem Stundenplan der Berufsschule stehen und was es mit dem „Spritzenschein“ auf sich hat. Außerdem haben wir erfahren, welche Verdienstmöglichkeiten es während und nach der Ausbildung gibt und wie man sich am besten bei der Alpenland-Gruppe bewerben kann.

Wer beim Live-Stream nicht dabei war, kann sie hier das aufgezeichnete Video anschauen. Viel Spaß dabei.

Alle Informationen zur Ausbildung findest du auf der Karriereseite der Alpenland Gruppe Berlin:
www.team-alpenland.de

Um herauszufinden, ob der Beruf als Pflegefachkraft etwas für dich ist, solltest du unbedingt vorher ein Praktikum machen. Hier kannst du dich online bewerben.

Praktikum

#seiDUAL

Die landesweites Ausbildungsinitiative #seiDUAL bringt Jugendliche und kleinere und mittlere Unternehmen auf analogen und digitalen Wegen zusammen. Der besondere Ansatz des Modellprojekts ist, dass zugleich Erziehungsberechtigte, Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Gewerkschaften und Fachverbände sowie Politik und Gesellschaft einbezogen werden.

Neben Veranstaltungen wie der interaktiven Ausbildungsmesse #seiDual (im Kiez) finden sich auf der Plattform auch digitale Lehrinhalte für Schüler*innen und Lehrer*innen, die im WAT-Unterricht und zu Berufsorientierung genutzt werden können.


Fachpraktikerin Hauswirtschaft beim Pflegewohnzentrum Kaulsdorf Nord

Hallo Elisa, wer bist du und was machst du?
Ich heiße Elisa Wagner, bin 21 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur Fachpraktikerin Hauswirtschaft.

Was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders?
Es ist vielseitig, man arbeitet in den verschiedensten Bereichen. Und die Arbeit mit den Menschen.

Gibt es auch etwas, was dich manchmal stört?
Nein!

Warum bist du gerade im Pflegewohnzentrum Kaulsdorf Nord?
Weil ich hier 4 Wochen Praktikum gemacht habe und weil ich das Unternehmen schon von meiner Familie her kenne. Ich habe vorher auch schon woanders ein Praktikum gemacht, aber hier gefiel es mir am meisten.

Wie sah dein Bildungsweg aus?
Ich war auf einer Grundschule in Brandenburg und habe dann nach dem Umzug nach Berlin auf einer Schule den Schulabschluss nachgeholt. In der Zeit habe ich auch Schülerpraktika gemacht und so bin ich hierher gekommen.

Wem würdest du deinen Beruf empfehlen?
Alle die, die Lust darauf haben, mit Menschen zusammen zu arbeiten, zu Reinigen, zu Kochen oder zu Backen.

Was möchtest du nach deiner Ausbildung machen und welche Erfahrungen werden dir dabei helfen?
Ich würde gern die volle Ausbildung zur Hauswirtschafterin noch dranhängen. Ich habe die Feier eines Kollegen, der in Rente geht, ausgerichtet, daran erinnere ich mich gern zurück.

Willst du mehr über das Unternehmen wissen, bei dem Elisa arbeiten?


vor Ort bei Rübeling + Klar

Ausbildungsbetriebe „live“ erleben und den Azubis über die Schulter schauen? Das geht auch digital. Letzte Woche waren wir beim Dental Labor Rübeling + Klar. Uns hat es so viel Spaß gemacht, dass es bald mit dem nächsten Unternehmen weitergeht.

#unternehmensbesichtigung #ausbildung #handwerk
#digitalisierung #zahntechnik #berufsorientierung


Zahntechnikerinnen bei Rübeling + Klar

Wer seid ihr und was macht ihr beruflich?
Wir sind Svenja Ruhnke und Lena Schulze. Wir arbeiten als Zahntechnikerinnen bei Rübeling + Klar.

Was gefällt euch an eurem Beruf und was stört euch manchmal?
Uns gefällt, dass wir interessante und individuelle Medizinprodukte herstellen, die Patienten nachhaltig glücklich und gesund machen. Und, dass man etwas Kreatives, Handwerkliches und Anspruchsvolles macht.

Da der Kunde im Vordergrund steht, haben viele Arbeiten Priorität. Für eine optimale Versorgung fallen daher Überstunden an, die man aber auch schnell wieder weg bekommt.

Wie sah eurer Bildungsweg aus?
Die Lehre geht 3,5 Jahre und ist eine duale Ausbildung. Man arbeitet hauptsächlich im Betrieb und geht 1-2 Mal in der Woche in die Berufsschule.

Wem würdet ihr euren Beruf empfehlen?
Allen, die gerne handwerklich arbeiten wollen und Freude an der Herstellung von individuellen Medizinprodukten haben.

Was würdet ihr Schüler*innen von heute mit auf ihren Weg geben?
Wenn man Spaß an etwas hat, dann sollte man es ganz unabhängig davon durchzuziehen, was die Meinungen der Freunde und manchmal auch der Familie sind. Zumindest finden wir, dass es immer einen Weg gibt, seine Ziele in Angriff zu nehmen.

Willst du mehr über das Unternehmen wissen, bei dem Lena und Svenja arbeiten?

Schau dir dir die Unternehmensvorstellung von Rübeling + Klar an.


Schüler*innen besuchen Unternehmen im Bezirk.

In der Woche vor den Herbstferien fanden erstmalig die schulübergreifenden Unternehmensbesichtigungen statt. Schüler*innen vom Melanchton-Gymnasium, der Caspar-David-Friedrich-Oberschule, der Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule sowie junge geflüchtete Männer aus dem Projekt Kompetenzradar (bildungsmarkt vulkan & waldenser) haben Einblicke in die berufliche Praxis erhalten und konnten sich über Ausbildungsberufe informieren.

Mit verschiedenen Mitmach-Aktionen (Bäume pflanzen, Kabel-Weitwurf), individuellen Gesprächen und viele Informationen zum Mitnehmen haben sich die Unternehmen präsentiert und bei den Teilnehmer*innen Eindruck hinterlassen. Auch konkrete Vorstellungen und Kontakte für ein Praktikum oder eine Ausbildung haben Schüler*innen und jungen Männer mitnehmen können.

Mit dabei waren: BUG Verkehrsbau SE, Finetech GmbH & Co.KG, Pflegewohnzentrum Kaulsdorf-Nord, Gebäudeservice Wodara GmbH, HPT Elektro GmbH, HVSG Marzahner Tor GmbH, Fachverband Galabau, Thomas Moises Garten - und Landschaftsbau e.K.

Wir planen schon bald weitere Unternehmensbesichtigungen.


Noch Schüler und im Leben schon sieben Bäume gepflanzt.

Mit Thomas Moises und dem Garten- und Landschaftsbau-Dachverband.

Der Jugendclub Joker brauchte Schatten, auf dem angrenzenden Gelände der Caspar-David-Friedrich-Oberschule war noch Platz für Bäume und Schüler*innen hatten Lust, sich als Garten- und Landschaftsbauer auzuprobieren - wenn das alles zusammenkommt, macht Berufsorientierung Spaß und Sinn zugleich. Angeleitet vom erfahrenen Ausbilder Thomas Moises gruben die Schüler*innen Löcher, setzten Zierkirschen ein und lernten mit einem Handbagger Erdlöcher für Stützpfähle auszuheben. Die Arbeit nahm sogar Schulstadtrat Gordon Lemm höchstpersönlich ab und war äußerst zufrieden. Die Schüler*innen waren es offensichtlich auch, denn mindestens drei Teilnehmer bewarben sich gleich um einen Praktikumsplatz bei Moises GaLaBau. Stefan Mingramm vom Fachverband GaLabau Berlin-Brandenburg war ebenfalls vor Ort und lieferte eine lange Liste von Firmen, die im Garten- und Landschaftsbau ausbilden - für alle, die frische Luft, Natur und gutes, solides Handwerk mögen.


Stark, stärker, Starkstrom!

Zum Kräftemessen bei HPT Starkstrom in Eiche.

Jan Seelig führt seine Elektrofirma in eine neue, digitale Zeit. Dafür braucht er Mitarbeiter, die nicht nur fit sind, sondern auch mitdenken und selbständig arbeiten, wenn eine komplette Großbaustelle mit Strom versorgt werden muss. Schüler der Gretel-Bergmann-Oberschule testeten am 5. Oktober auf dem Gelände der HPT Starkstrom GmbH, ob sie den Herausforderungen in dieser sympathischen Firma gewachsen wären: Sie durften Kabel in einem Verteilerkasten anklemmen, die Rekorde der Belegschaft in Kabelweitwurf und Kabelziehen knacken und Stromkästen wie Gewichte stemmen. Wer hier zu einem ganz besonderen Elektroniker ausgebildet wird, bekommt zugewandte Ausbilder, ein tolles Betriebsklima und viele Anreize zum Aufstieg noch gratis dazu.


Journalistin bei der Lokalzeitung "Die Hellersdorfer"

Wer bist du und was machst du beruflich?

Mein Name ist Claudia Dressel, ich bin 33 Jahre alt und ein echtes Plattenkind hier aus dem Bezirk. Vor über zehn Jahren habe ich angefangen, für die Lokalzeitung „Die Hellersdorfer“ zu arbeiten – eine kleine Ewigkeit, die sich aber gar nicht so anfühlt, weil jeder Tag anders ist. Am liebsten bin ich mit Stift, Notizblock und Kamera in unseren fünf Ortsteilen unterwegs. Aber neben dem Recherchieren, Schreiben und Fotografieren mache ich noch viele andere Sachen wie Anzeigenkunden werben und betreuen, die Zeitung layouten, „Bürokram“ erledigen oder auch unsere Website und die sozialen Medien mit Inhalten „bespielen“. Es ist halt ein Mini-Verlag und da sind Allround-Qualitäten gefragt. 2019 habe ich „Die Hellersdorfer“ von der langjährigen Eigentümerin Ute Bekeschus übernommen.

Was gefällt dir an deinem Beruf und was stört dich manchmal?

Für mich ist es der schönste Beruf der Welt. Man erlebt und erfährt dabei unfassbar viel und lernt jeden Tag andere Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, Interessen, Ansichten und Geschichten kennen. Diese Begegnungen empfinde ich als total bereichernd. Am Lokaljournalismus gefällt mir die Vielfalt der Themen, die ich bearbeiten darf. Das reicht von der Kaninchenschau des Kleintierzuchtvereins bis hin zu Pressekonferenzen im Rathaus und Interviews mit bekannten Persönlichkeiten.
Was manchmal ein bisschen nervt: Immer und immer wieder über Themen zu berichten, die gefühlt seit Jahren nicht vorangehen. Spontan fallen mir da gerade drei Verkehrsprojekte ein: die Tangentialverbindung Ost (TVO), die Verkehrslösung Mahlsdorf und die Ortsumfahrung Ahrensfelde.

Wie sah dein Bildungsweg aus?

Eigentlich wollte ich Sportjournalistin werden, aber mit meinem 2,2er-Abi hätte ich zwei Semester warten müssen, um an der Uni Hamburg Sportwissenschaften studieren zu können. Also habe ich mich für Kulturwissenschaften an der Viadrina in Frankfurt/Oder mit den Schwerpunkten Literatur und Linguistik entschieden. Mein Praktikum bei der „Hellersdorfer“ in den ersten Semesterferien sollte ursprünglich nur ein paar Wochen dauern. Es ist dann doch etwas länger geworden. Mit dem Bachelor in der Tasche ging es direkt in die Festanstellung. Davor war ich noch ein Vierteljahr Praktikantin bei einer deutschsprachigen Zeitung für Südfrankreich, Monaco und die italienische Riviera.

Wem würdest du deinen Beruf empfehlen?

Ich denke, der Beruf ist etwas für Leute, die neugierig sind und Dinge verstehen wollen. Hilfreich sind sicher auch Spaß am Schreiben, ein Faible für die deutsche Sprache und die Fähigkeit, auf Menschen zu- und einzugehen.

Wer nicht unbedingt von einer Karriere als Lokaljournalist*in träumt (und das tun die wenigsten, aber es kann ein guter Einstieg in den Beruf sein), sollte im Idealfall schon früh für ein bestimmtes Fach brennen: zum Beispiel Politik oder Sport, Geschichte, Wirtschaft, Medizin, Kultur oder auch Soziologie.

Was würdest du Schüler*innen von heute mit auf ihren Weg geben?

Ob euch im Unterricht alles zufliegt oder ihr auch mal eine Drei oder Vier mit nach Hause bringt, ist nicht entscheidend für späteren beruflichen Erfolg und Lebensglück. Jede*r von euch kann bestimmte Dinge besonders gut – innerhalb und außerhalb der Schule. Fragt euch, was euch interessiert, wofür ihr euch begeistert. Probiert euch aus – zum Beispiel bei Praktika, Schüler*innenjobs, Austauschprogrammen, Workshops zur Berufsorientierung, im Ehrenamt etc. Wer sich seiner Stärken (und auch Schwächen) bewusst ist, kann nämlich ganz viel erreichen.

Willst du mehr über das Unternehmen wissen, bei dem Claudia arbeitet?

Dann schau dir die Hellersdorfer an.


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Duales Studium Bauingenieur bei der BUG Verkehrsbau SE

Hallo Arthur, wer bist du und was machst du?

Hallo, ich bin Arthur Glapiak, 21 Jahre alt und absolviere zurzeit ein Duales Studium zum Bauleiter mit Spezialisierung Gleisbau, das auch eine Facharbeiterausbildung beinhaltet.

Warum hast du dich für ein Duales Studium entschieden und nicht für ein klassisches Studium?

Für das Duale Studium habe ich mich aus drei Gründen entschieden: Erstens lege ich sehr viel Wert auf Praxis, weil ich so ein viel besseres Verständnis für die Theorie und ihre Notwendigkeit entwickeln kann. Hinzu kommt, dass ein Duales Studium aus meiner Sicht sehr zukunftssicher ist und gut auf das spätere Arbeiten vorbereitet. Drittens habe ich gute praktische Fähigkeiten, die bei einem klassischen Studium nicht oder weniger zur Geltung kommen würden.

Wieso gerade bei der BUG Verkehrsbau SE?

Bei der BUG Verkehrsbau SE fühle ich mich sehr wohl. Trotz seiner Größe ist das Unternehmen familiär und pflegt einen sehr guten Umgang mit seinen Angestellten und vor allem den Auszubildenden. Das Arbeitsklima in den Kolonnen ist sehr angenehm. Es wird viel Wert auf die Praxiserfahrung gelegt, um Azubis gut auf ihre Zukunft vorzubereiten. Meiner Erfahrung nach ist das kein Standard bei Unternehmen dieser Größe.

Was gefällt dir an dieser Ausbildung und was stört dich manchmal?

Im ersten Ausbildungsjahr habe ich viel Praxiserfahrung erworben und stehe nun kurz vor dem Start des Studiums. Im letzten Jahr war ich oft auf Baustellen oder in der überbetrieblichen Ausbildung. Ich habe mich bewusst für den Gleisbau entschieden, weil er neben einem spannenden Arbeitsumfeld viel Abwechslung bietet. Dadurch konnte ich in diesem Jahr bereits viel lernen und verschiedene Arbeitsabläufe verstehen. Durch den meist zügigen Baustellenablauf kommt man viel rum.

In meinem ersten Ausbildungsjahr war wegen des Schichtbetriebes – vielleicht auch wegen Corona – die Freizeitplanung etwas schwierig.

Wie sah dein bisheriger Bildungsweg aus?

Ich habe mein Abitur an der Sportschule Potsdam gemacht, bevor ich das Duale Studium begonnen habe.

Was genau machst du im Dualen Studium bei der BUG Verkehrsbau SE?

Die Ausbildung im Betrieb und die überbetriebliche Ausbildung wechselten sich bisher ab. In der überbetrieblichen Ausbildung lernte ich grundlegendes praktisches Wissen wie Pflastern, Mauern, Schalungsbau, Stahlbau, Rohrleitungsbau und auch Gleisbau. Wobei man sagen muss, dass der Gleisbau, der dort vermittelt wird, wesentliche Unterschiede zur eigentlichen Praxis aufweist. 

Im Betrieb wurde ich auf vielen verschiedenen Baustellen eingesetzt, lernte so fast alle Gleisbaukolonnen unserer Firma kennen und konnte die Vielfältigkeit des Gleisbaus erfahren: Das reichte vom Auskleiden von Sickergräben mit Rollrasen für die Berliner S-Bahn über die Beseitigung von Wildschäden auf Usedom bis zur Weichenmontage von elf Weichen und circa 2 Kilometer Gleisausbau in Delmenhorst.

Wem würdest du deinen Ausbildungsberuf und das Duale Studium empfehlen?

Ich würde dieses Studium Schülern der Sportschule empfehlen, da sie wegen des Tagespensums (Schule und Training) eine intensive körperliche und geistige Belastung gewohnt sind. Empfehlenswert ist das Studium auch für Jugendliche, denen neben der Theorie die praktische Orientierung sehr wichtig ist.

Was würdest du Schüler*innen mit auf den Weg geben, die einen Ausbildungs- oder Studienplatz finden wollen?

Für meine Entscheidung zum Studium waren die zwei einwöchigen Praktika bei der BUG Verkehrsbau SE sehr hilfreich.

Willst du mehr über das Unternehmen wissen, bei dem Arthur arbeitet?

Dann schau dir das Profil der BUG Gleisbau SE an.